Mittwoch, 3. August 2016

Grünkohlchips und Süßkartoffelpürree mit karamellisierten Zwiebeln

Eure Kinder mögen keinen Grünkohl? Das ändert sich nun! 

Nachdem ich nun gefühlte 100 Mal sabbernd am Chips Regal im Supermarkt an den Grünkohlchips vorbei gegangen bin (ja.... Ich bin zu geizig. Knapp 4€ für nicht einmal 100g finde ich doch ein wenig übertrieben), habe ich mich selbst dran gewagt! Und diese gesunden Chips sind nicht nur ein toller Snack sondern geben auch als Beilage ein tolles Mittagessen ab :)

Grünkohlchips mit Süßkartoffelpürree und karamellisierten Zwiebeln


Und das braucht ihr für dieses köstliche Mittagessen:

- 1 große Süßkartoffel
- 6 Kartoffeln
- 3 Möhren
- etwas Möhrengrün oder Petersilie 
- Schuss Pflnazensahne 
- Salz, Pfeffer, Paprikapulver
- 200g Grünkohl
- Olivenöl
- 2 Zwiebeln
- 100 g Räuchertofu
- Sonnenblumenöl
- 2 gestrichene EL Zucker 



Den Grünkohl waschen, den Strunk entfernen und die Blätter gut trocknen (entweder mit einer Salatschleuder oder manuell mit einem Küchentuch). 10ml Olivenöl mit einer Prise Salz, Paprikapulver und ganz wenig Zucker mischen und über die Blätter geben, mit den Händen gut durch mischen. Den Grünkohl auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech 40 Minuten bei 130 Grad im vorgeheizten Backofen backen. 

In der Zwischenzeit die Kartoffeln, die Süßkartoffel und die Möhren schälen und mit wenig gesalzenem Wasser gar kochen. Das Wasser anschließend abgießen und das Gemüse mit einem Schuss Pflanzensahne, Salz, Muskatnuss und Pfeffer stampfen. 

Die Zwiebeln schälen und in Streifen oder Ringe schneiden und mit Sonnenblumenöl glasig anbraten. Den Tofu ganz klein würfeln und mit in die Pfanne geben.  Wenn alles Farbe bekommen hat, den Zucker dazu geben und karamellisieren lassen. 


Ich kann gar nicht genug von meiner neuen Kreation bekommen :) durch den Räuchertofu und die Kartoffeln erinnert sie ein bisschen an klassische Grünkohlrezepte von Oma und dennoch ist es etwas völlig Neues. Probiert es aus - es lohnt sich! 

Grünkohl lässt sich wunderbar und wirklich leicht im Garten anbauen. Auch bei schlechtem Boden (ich spreche aus Erfahrung) wächst er wunderbar und ist vielseitig einsetzbar, so landet er bei uns in Smoothies, in Suppen, im Salat oder halt in Form von Chips in einer Schüssel :)


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