Montag, 26. September 2016

Resteverwertung: knusprige Kartoffelchips aus Schalen

Wie mögt ihr eure Kartoffeln am liebsten? Geschält oder lieber mit Schale?
Meine Kinder mögen sie (außer bei Country Potatoes) lieber ohne Schale, was sehr Schade ist, da nicht nur Vitamine verloren gehen, sondern auch Essbares weggeschmissen wird. Ich verrate euch, wie ihr die Schalen noch sinnvoll verwerten könnt :) 



Zutaten:
- Die Schalen von 1kg Biokartoffeln 
- 1 1/2 EL Öl
- Salz 
- Paprikagewürz

Heißt den Backofen auf 130 Grad Umluft vor. Nun vermengt die Schalen mit dem Öl und den Gewürzen und legt sie so auf ein Backblech, dass jede Schale möglichst frei liegt. 


Backt die Schalen ca 45 Minuten bis sie goldgelb sind. 


Donnerstag, 22. September 2016

Chutney von grünen Tomaten

Nun ist sie vorbei - die Tomatenzeit :( in meinem Gewächshaus ist schon einige Tage keine Tomate mehr rot geworden. Um Platz für neue Pflänzchen zu schaffen, habe ich in den letzten Tagen die ganzen grünen Tomaten abgeerntet und die Pflanzen raus gerupft. 

Aber was tun mit fast 3kg unreifen Tomaten? 

Chutney von grünen Tomaten 

Zutaten:
2kg grüne Tomaten 
1kg Zwiebeln
1 Mango
8 Peperonis
250g Rosinen
500g Zucker 
300ml Branntweinessig 
6-8 Knoblauchzehen 
1 EL Senf
1 TL Ingwer
1 TL Curry
1 TL Paprikapulver scharf
3 gestrichene EL Dinkelmehl
Etwas Wasser 



Nun die schlechte Nachricht. Es ist schon einiges an Arbeit... Die gute: es lohnt sich! 



Schält die Tomaten und würfelt sie. Auch die Zwiebeln solltet ihr in nicht zu kleine Würfel schneiden. Nun bedeckt alles sehr großzügig mit Salz und lasst es über Nacht stehen. 

Durch das schälen, vergären und das spätere Zubereiten, wird die Menge des giftigen Salonins auf ein sehr geringes  Maß gebracht. Das fertige Chutney enthält nur noch wenig dieser Substanz und kann (natürlich in Maßen) unbedenklich verzehrt werden.  

Am nächsten Tag drückt ihr die Masse ordentlich aus und bringt sie zusammen mit dem Zucker, dem Essig, der Mango und den Rosinen zum kochen. 



Nach 45 Minuten rührt ihr das Mehl mit einem bisschen Wasser glatt und gebt es zusammen mit den restlichen Zutaten in den Topf. 


Lasst das Chutney noch einmal 15 Minuten köcheln bevor ihr es heiß in Gläser füllt (und die Gläser auf dem Kopf erkalten lasst. Dann ist das Tomatenchutney auf jeden Fall ein Jahr haltbar)


Das Chutney darf gerne 4-6 Wochen stehen, bevor es verzehrt wird. 

Hokkaido-Quiche

Es ist Kürbiszeit! Und ich habe hier ein tolles veganes Rezept für euch, das ihr sicher lieben werdet! 

Hokkaido-Quiche



Zutaten:
200gr Dinkelmehl (gerne mit Vollkorn mischen, bei kompletter Verwendung von Vollkornmehl wird es etwas pappig) 
1 TL Salz
75g kalte Vegane Margarine 
75ml kaltes Wasser

750g Hokkaido (ungeschält, würfeln)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
30g Räuchertofu sehr klein gewürfelt oder zerdrückt 
100ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer 
Muskatnuss

150g Veganen geriebenen Käse (zB Wilmersburger Kräuter)
100ml Vegane Pflanzensahne
Nach Gusto veganen Parmesan (zB grattugiato)

Mischt das Mehl mit Salz und Margarine bis ihr eine krümelige Masse habt. Dann gebt das Wasser dazu (nur etwas verrühren, nicht kneten). Stellt es während der Zubereitung der Füllung in den Kühlschrank. 

Bratet die klein gewürfelte Zwiebel zusammen mit dem gepressten Knoblauch und dem Räuchertofu in etwas Öl glasig an. Dann gebt den Kürbis dazu. Ich lasse alles kurz Farbe bekommen, dann lösche ich mit der Gemüsebrühe ab und schließe die Pfanne mit einem Deckel. Lasst alles nicht länger als 7-10 Minuten garen. Schmeckt die Füllung mit Salz Pfeffer und Muskat ab. 
Nun benetzt eine Quicheform oder ein Backblech mit Butter und Mehl, rollt den gekühlten Teig aus und legt ihn in die Form. Der Rand sollte Ca 1cm hoch sein. Gebt die Füllung hinein und streicht sie glatt. 
Mischt den Käse mit Sahne und Parmesan und streicht alles auf die Füllung. 

Nach 30 Minuten im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen (unterste Schiene) könnt ihr die herbstliche Quiche genießen!